Rassismus ist ein echtes Problem in Deutschland. Und fängt mit Vorurteilen an.

Wer sich heute gegen Vorurteile und Stereotype im Alltag stellt,
verhindert den Rassismus von morgen.

Keyvisual der Kampagne "Demokratie Leben!"

Bundesprogramm
Demokratie Leben!

Seit 2015 fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit „Demokratie leben!" Projekte zur Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention. Ziele, Grundlagen und Struktur des Bundesprogramms erklärt diese Seite.

www.demokratie-leben.de

Rassismus im Alltag erkennen und stoppen.

Foto von Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
»Vorurteile stören und helfen niemandem. Sich mit Vorurteilen auseinanderzusetzen und dagegen anzugehen, ist wichtig. Darauf machen wir mit unserer Kampagne deutschlandweit aufmerksam.«

Franziska Giffey
(Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

Foto von Dr. Yasemin Shooman, DeZIM Institut
»Rassismus lässt sich nicht auf Rechtsextremismus reduzieren. Während Letzterer nicht ohne Ersteren existiert, ist dies umgekehrt sehr wohl der Fall.«

Dr. Yasemin Shooman
(DeZIM-Institut, Berlin)

Foto von Andreas Zick, Professor an der Universität Bielefeld
»Wir unterschätzen die Macht und Gewalt von Vorurteilen und wir unterschätzen, wie wesentlich sie gerade ihre Funktion für Extremismus und einen Populismus, der sich ihrer bedient und der Feindbilder braucht, erfüllen.«

Prof. Dr. Andreas Zick 
(Konflikt- und Gewaltforschung)

Foto von Eva Andrades, Antidiskriminierungsverband Deutschland
»Alltagsrassismus zeigt uns, das Rassismus für viele Menschen Normalität in unserer Gesellschaft ist. Dabei geht es oft um handfeste Diskriminierung, die gesetzlich verboten ist.«

Eva Andrades
(Geschäftsführerin Antidiskriminierungsverband Deutschland, Berlin)

Foto von Konrad Schnabel, Professor an der IPU Berlin
»Vorurteile werden meist aus Gewohnheit angewendet. Deshalb ist es so wichtig, sich im Alltag die eigene automatische Voreingenommenheit bewusst zu machen und immer nach Wegen zu suchen, diese zu kontrollieren.«

Prof. Dr. Konrad Schnabel
(IPU Berlin, Differentielle Psychologie und Diagnostik)

Foto von Dr. Susanne Veit, DeZIM Institut
»Das gefährliche am Rassimus ist, dass es ihn nicht zu geben scheint - wenn man die fragt, die nicht oder wenig davon betroffen sind.«

Dr. Susanne Veit
(DeZIM-Institut, Berlin)

Foto von Prof. Kai Hafez, Universität Erfurt
»Wir werden den strukturellen Rassismus in unserer Gesellschaft nur besiegen, wenn wir (…) auch eine positive Vision einer multikulturellen Wissensgesellschaft schaffen.«

Prof. Dr. Kai Hafez
(Universität Erfurt)

Foto von Ferda Ataman, Journalistin
»Viele glauben an Äußerlichkeiten zu erkennen, wer Deutsch ist und wer nicht. Es ist höchste Zeit, dieses abstammungsdefinierte Bild von Zugehörigkeit zu überwinden. Deutschland ist kein exklusiver Club, sondern eine Republik.«

Ferda Ataman
(Journalistin, Vorsitzende neue deutsche organisationen)

Wir sind viele.

Ein Handschlag von zwei Händen

Beratungsangebote

In jedem Bundesland fördert das Bundesprogramm Angebote der Opferberatung, der Mobilen Beratung sowie der Distanzierungs- und Ausstiegsberatung.

Eine Gruppe mit Schild

Aktionen und Projekte

Das Bundesprogramm "Demokratie leben!" fördert mehr als 500 Projekte in ganz Deutschland